Fördermöglichkeiten

Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten für Ihren Erfolg

Ein kleiner Überblick über mögliche Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten für Ihre berufliche Weiterbildung.
In unseren Kursbeschreibungen finden Sie zusätzliche Fördermöglichkeiten, da diese abhängig von Ihrer Weiterbildung und Ihrem Bundesland sind:

Durch die Bildungsprämie belohnt der Bund die Eigeninitiative: Investitionen in die eigene Weiterbildung werden staatlich unterstützt.

Prämiengutschein

Teilnehmer:

Wie wird gefördert?  

  • 50%, max. 500,- EUR vom der Weiterbildungsmaßnahme
  • (50% max. 1000,-EUR  - Maßnahme DARF NICHT MEHR KOSTEN!!! in den Bundesländern S, SA, SH und RP)

Wer wird gefördert? Voraussetzungen

  • min 15 Stunden/Woche berufstätig
  • max. 20.000 EUR Jahreseinkommen (zusammen veranlagt max. 40.000 EUR/Jahr)                       

Zu beachten:                   

  • muss vor Beginn der Weiterbildung beantragt werden
  • Rechnung darf noch nicht erstellt worden sein
  • vor Bezahlung der Weiterbildung
  • Arbeitgeber darf sich nicht finanziell an der Weiterbildung beteiligen

Spargutschein (Weiterbildungssparen)

Teilnehmer:

Wie wird gefördert?                   

  • vorzeitige, unschädliche Entnahme aus dem nach dem VermBG angesparten Guthaben
  • ermöglicht die Entnahme aus angespartem Guthaben, ohne dass dadurch Arbeitnehmersparzulage verloren geht               

Voraussetzungen

  • unabhängig vom Einkommen, Alter und aktuellem Erwerbsstatus
  • entsprechendes Guthaben muss vorhanden sein               

Zu beachten:

  1. Informationen bei Finanz- oder Anlageinstitut einholen
  2. Prämienberatung bei Beratungsstelle
  3. Anmeldung zur Weiterbildungsmaßnahme
  4. vorzeitige Entnahme des Guthabens

WICHTIG: Guthaben muss innerhalb von 3 Monaten nach Entnahme zur Rechnungsbegleichung beim Weiterbildungsanbieter verwendet werden!               
                   
Gut zu wissen:                

  • auch möglich, wenn der Kurs bereits begonnen hat
  • zum Zweck der beruflichen Weiterbildung kann auch das Ansparguthaben des Ehepartners verwendet werden
  • Spargutschein kann zusammen mit Prämiengutschein kombiniert werden
  • kann für Weiterbildungen mit Kosten in beliebiger Höhe eingesetzt werden

Gut versorgt: Ihre Bildungsprämie
Viele Menschen wollen sich beruflich weiterbilden, können sich dies jedoch nicht ohne Weiteres leisten. Die Bildungsprämie des Bundes erleichtert die Finanzierung einer individuellen berufsbezogenen Weiterbildung. Sie umfasst den Prämiengutschein und den Spargutschein. Mit dem Prämiengutschein übernimmt der Staat die Hälfte  der Veranstaltungsgebühren*, höchstens 500 Euro. Sie zahlen daher nur einen Teil an den Weiterbildungsanbieter.
Der Spargutschein ermöglicht die vorzeitige Entnahme angesparten Guthabens nach dem Vermögensbildungsgesetz, ohne dass dadurch die Arbeitnehmersparzulage verloren geht.
Übrigens: Auch eine sogenannte Externenprüfung nach Berufsbildungsgesetz (BBiG) oder Handwerksordnung (HwO) kann gefördert werden.

* Hinweis: Für Maßnahmen, die in den Bundesländern Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein stattfinden, können Prämiengutscheine nur genutzt werden, wenn die Veranstaltungsgebühren 1.000 Euro nicht übersteigen. Bei Fernunterricht gilt der Sitz des Anbieters als Durchführungsort.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bildungspraemie.info
Den Flyer „Bildungsprämie“ können Sie unter folgendem Link downloaden: Bildungsprämie

In Bayern erhält jede/r Absolvent/in der beruflichen Weiterbildung zum Meister oder zu einem gleichwertigen Abschluss, z.B. Fachwirt/in IHK, den Meisterbonus der Bayerischen Staatsregierung in Höhe von 2000 Euro.

Die Richtlinien zur Vergabe des Meisterbonus und des Meisterpreises der Bayerischen Staatsregierung regeln die Einzelheiten. Der Meisterbonus wird zweimal pro Jahr (Mai und November) über die IHK ausbezahlt. Bei der IHK erhalten alle Prüfungsteilnehmer/innen mit dem Zeugnis ein Antragsformular.

Begabte Menschen bis 25 Jahre, die bereits eine Berufsausbildung haben, aber noch mehr aus ihrem Beruf machen wollen, erhalten unter bestimmten Voraussetzungen „Begabtenförderung“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Unter www.begabtenfoerderung.de erfahren Sie mehr. Mehr erfahren Sie auch bei der Stelle, bei der Ihr Berufsausbildungsvertrag eingetragen war, oder bei den Ausbildungsberatern bei Ihrer IHK.

Bilden Sie sich weiter. Und holen Sie sich Geld vom Finanzamt!

Das geht! Als Werbungskosten im Rahmen einer Weiterbildung abzugsfähig sind:

  • Fahrtkosten zu den Seminartagen¹
  • Lernmittel
  • Kosten für Lerngruppen
  • Prüfungsgebühren der IHK
  • Lehrgangsgebühren*
  • Mehraufwendung für Verpflegung
  • Fachliteratur.

Da kann schon mal eine Steuerrückerstattung von 1.000 Euro und mehr zusammenkommen!

¹ Die Fahrtkosten können pauschaliert (0,30 € je gefahrenen Kilometer) oder in tatsächlicher Höhe geltend gemacht werden (Bundesfinanzhof München Az: VI 66/05).
Teilweise oder vollständige Übernahme der Lehrgangskosten durch den Arbeitgeber *
Immer mehr Arbeitgeber fördern das Engagement ihrer Mitarbeiter und übernehmen die Lehrgangskosten teilweise oder sogar komplett. Hier gibt es eine interessante Neuregelung (OFD Rheinland, Verfügung vom 28.07.2009, S 2332 - 1014 – St212). Eine steuerfreie Übernahme, bzw. Erstattung durch den Arbeitgeber wird nicht mehr zwingend als steuerpflichtiger Arbeitslohn angesehen. Wenn der Arbeitgeber die Kosten für eine Weiterbildung, z.B. zum/zur „Geprüfte/n Wirtschaftsfachwirt/ in IHK“ oder „Geprüfte/n (Technische/n) Betriebswirt/in IHK“ zugesagt hat und sie ersetzt oder übernimmt, müssen Sie den Wert nicht mehr der Steuer unterwerfen. Der Arbeitgeber macht einfach auf der ihm vorgelegten Originalrechnung einen Vermerk über die Höhe der Kostenübernahme und nimmt eine Kopie mit zum Lohnkonto.

Studiengebühren sind seit dem 15.07.2009 steuer- und sozialversicherungsfrei. Der Gesetzgeber hat einen wichtigen Artikel des SGB IV geändert:
Artikel 9i Sozialversicherungsentgeltverordnung (SvEV) § 1 Dem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsentgelt nicht zuzurechnende Zuwendungen

(1) Dem Arbeitsentgelt sind nicht zuzurechnen:
(15) vom Arbeitgeber getragene oder übernommene Studiengebühren für ein Studium des Beschäftigten, soweit sie steuerrechtlich kein Arbeitslohn sind.
Wenn der Betrieb sein Eigeninteresse dokumentiert (z.B. durch Rückzahlungsverpflichtung des Arbeitnehmers bei Eigenkündigung) nimmt die Finanzverwaltung keinen geldwerten Vorteil an. Weitere Voraussetzung ist, dass sich der Arbeitgeber vertraglich verpflichtet hat, die Gebühren des Studiums zu übernehmen. (OFD Karlsruhe 10.10.2007, S.2222.7/147- St.146)

* Diese Ausführung stellt keine Steuerberatung i.S. des StBerG dar. Bitte besprechen Sie alle steuerlichen Aspekte mit Ihrem Steuerberater!

Am 1. Juli 2015 ist das Bildungszeitgesetz Baden-Württemberg (BzG BW) in Kraft getreten. Damit haben auch Beschäftigte in Baden-Württemberg einen Anspruch darauf, sich zur Weiterbildung von ihrem Arbeitgeber an bis zu fünf Tagen pro Jahr freistellen zu lassen. Die Freistellung erfolgt unter Fortzahlung des Arbeitsentgeltes.
Bildungszeit ist in anderen Bundesländern als „Bildungsfreistellung“, „Bildungsurlaub“ oder „Arbeitnehmerweiterbildung“ bekannt.
Alle Infos finden Sie unter folgendem Link: https://rp.baden-wuerttemberg.de/themen/bildung/seiten/bildungszeit

Die Förderung der Sächsischen Aufbaubank richtet sich an Beschäftigte, Auszubildende und Wiedereinsteiger (z. B. arbeitslose Nichtleistungsempfänger), die sich beruflich weiterbilden möchten und ihren Wohnsitz im Freistaat haben.

Bis zu 70 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben (Weiterbildungskosten zzgl. Prüfungsgebühren) werden erstattet, wenn das Einkommen unter 2900 € liegt (außer Landesdirektionsbezirk Leipzig und im ehemaligen Landkreis Döbeln mit 50%).

Bis zu einem Einkommen von 4300€ sind 50% der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben förderbar, sofern ein befristetes Arbeitsverhältnis vorliegt oder es sich um Leiharbeitnehmer handelt.

Unter folgendem Link erhalten Sie weitere Informationen: Weiterbildungsscheck-individuell

(nicht für das Seminar "Therapeut für Psychotherapie")

Ab 2019 können Sie für Ihre berufliche Weiterbildung zum Fachwirt/in, Personalfachkauffrau/mann oder Betriebswirt/in eine Aufstiegsprämie von 1000 € des Landes Hessen in Anspruch nehmen. Nach dem BBiG bzw. HwO sind die Voraussetzungen mit dem Erreichen eines Abschlusses mit dem Niveau DQR (Deutscher Qualifikationsrahmen) 6 bzw. 7 erfüllt.

Lediglich Ihr Hauptwohnsitz oder Beschäftigungsort muss in Hessen liegen und Sie müssen die Prüfung bei der IHK in Hessen ablegen. Spätestens 6 Wochen nach Feststellung des Prüfungsergebnisses ("bestanden") müssen Sie dann die Aufstiegsprämie unter www.hihk.de/aufstiegspraemie beantragen.

Alle wichtigen Details zur Förderung finden sich im Merkblatt zur hessischen Aufstiegsprämie.

Der Bildungsscheck NRW wird zu 50 % aus Landesmitteln und zu 50 % aus Mitteln des europäischen Sozialfonds finanziert. Da die Fördermittel nur in einem begrenzten Umfang zur Verfügung stehen, richtet sich die Bildungsscheck Förderung in der neuen ESF Förderphase 2014 - 2020 ausdrücklich an Zugewanderte, Un- und Angelernte, Beschäftigte ohne Berufsabschluss, atypisch Beschäftigte (z. B. Minijob, in Teilzeit oder befristet Beschäftigte) und Berufsrückkehrende. Im betrieblichen Zugang ist die Förderung abhängig von einer Einkommensobergrenze.

Hier können Sie in einem Schnelltest erfahren, ob Sie einen Bildungsscheck für sich oder als Unternehmen für Ihre Mitarbeiter/-innen erhalten können.

Unter folgendem Link erhalten Sie weitere Informationen: https://www.weiterbildungsberatung.nrw/finanzierung/bildungsscheck

Beschäftigte haben in NRW einen rechtlichen Anspruch auf Bildungsurlaub. Das Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz NRW (AWbG) regelt den Bildungsurlaub. Berechtigt ist, wer mindestens sechs Monate in einem Betrieb beschäftigt ist. Der Rechtsanspruch gilt aber nur, wenn der Betrieb mindestens zehn Beschäftigte hat. Der Bildungsurlaub umfasst bis zu fünf Tage im Jahr.

Während des Bildungsurlaubs werden Beschäftigte vom ihrem Arbeitgeber freigestellt, bekommen aber das Gehalt voll weitergezahlt. Die Kosten für eine Bildungsurlaub-Veranstaltung zahlen die Beschäftigten selbst.

Unter folgendem Link erhalten Sie weitere Informationen: https://www.weiterbildungsberatung.nrw/finanzierung/bildungsurlaub-nrw

Alle Kurse mit Ausnahme der/des Personalfachkauffrau/mann und des Ausbilderkurses (sofern dieser nicht Bestandteil eines Meister- oder Fachwirtekurses ist) sind förderfähig nach dem AFBG. Gefördert werden die Lehrgangsgebühren (ohne Materialien) sowie die Prüfungsgebühr der IHK. Und so sieht die Förderung aus:

Lehrgangsgebühr
- Lernmaterial
+ Prüfungsgebühr
= Förderbetrag

vom Förderbetrag erhält jede/r Teilnehmende/r zunächst 50%, nach bestandener Prüfung werden dann von den verbleibenden 50% nochmals die Hälfte gefördert, sodass, bezogen auf den Förderbetrag 75% durch die Ämter gefördert werden.

Kurse mit Aufstiegs-BAföG haben aber Besonderheiten hinsichtlich der Mindeststunden, der Anwesenheitskontrolle und des bürokratischen Aufwands. Einkommensgrenzen spielen beim Aufstiegs-BAföG keine Rolle.

Für genaue Informationen besuchen Sie einen unserer Infoabende, dort können wir Sie individuell beraten.

Unser Kursangebot

Ihr Karrieresprung – Höher. Weiter. Erfolgreicher.

Wir bieten Ihnen mit unseren Kursen das Sprungbrett für Ihre Karriere. Mit der Weiterbildung zum/zur Fachwirt/in (z.B. Wirtschaftsfachwirt/in, Handelsfachwirt/in, Industriefachwirt/in, technische/r Fachwirt/in, Fachwirt/in im Sozial- und Gesundheitswesen) sowie Industriemeister/inn und Meister/in Lagerlogistik. Alle Lehrgänge schließen mit einer IHK-Prüfung ab.

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Unverbindlich und kostenfrei!

Lernen Sie uns kennen! Wir laden Sie ein, sich ein Bild von den Räumlichkeiten vor Ort zu machen und alles Wichtige rund um Ihre Weiterbildung zu erfahren. Wir freuen uns auf Sie!

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